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Es ist angerichtet

Man nehme eine Priese Robin Hood, einen Spritzer Guy Fawkes, einen Hauch James Bond. Verrühre es mit „24“, „Mission Impossible“, „Stirb Langsam“ und „Password Swordfish“. Dann lässt man es mit „GTA“, „Splinter Cell“ und „Assassin's Creed“ garen. Serviert wird in der digitalen Fassung von Chicago. Madame et Monsieur, die Empfehlung des Hauses – „Watch Dogs“.


Foto: Ubisoft

Nach fünf Jahren Entwicklungszeit veröffentlichte Ubisoft das bereits für 2013 angekündigte und heiß ersehnte Open-World-Action-Adventure „Watch Dogs“ am 27.05.2014. Die Macher beschreiten dabei alte Wege ganz neu. Die Handlung führt in das extra bis ins kleinste Detail gerenderte Chicago der Gegenwart. Ganz nach dem Vorbild von „GTA“ steht es einem offen sich dort frei zu bewegen. Der Spieler steigt in die Rolle des Hackers und Ex-Gangsters Aiden Pearce. Als sogenannter Grey-Hat Hacker spürt Aiden, nicht ganz legal aber zum Wohl der Allgemeinheit, Sicherheitslücken in Computersystemen auf. Durch sein Handeln zieht er jedoch die Aufmerksamkeit und den Unmut einer bis dato unbekannten Vereinigung auf sich. Die Situation eskaliert als  bei dem Versuch Aiden auszuschalten seine Nichte Lena ums Leben kommt.

Gesetz der Rache lässt grüßen...

Elf Monate später gibt es für den Hauptprotagonisten nur noch einen Grundsatz – Rache. Die Verantwortlichen und alle verwickelten Personen aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Dabei bedient sich Aiden nicht nur seiner Hackerkenntnisse sondern greift mithilfe seines Smartphones auf das City Operating System (CtOS) zu, einem allumfassenden Netzwerk, welches nicht nur die gesamte Infrastruktur Chicagos steuert. Das CtOS dirigiert das Verkehrssystem, lenkt Überwachungstechnik und kontrolliert die Kommunikation der Bewohner und speichert deren Daten. Durch den Zugriff auf dieses System ist es Pearce möglich Ampeln, Absperrungen, Geldautomaten, Fahrzeuge, Handys und vieles mehr zu hacken.


Foto: Ubisoft

Diese Funktionen gestalten „Watch Dogs“ nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern es hilft dem Spieler Informationen zu erhalten, seinen Kontostand aufzubessern, Verfolger abzuhängen sowie die Übersicht zu behalten. Des weiteren erhält Aiden Unterstützung von anderen Charakteren wie der Hackerin Clara Lille, dem Techniker T-Bone und Jordi Chin, einem Spezialisten wenn es darum geht Probleme aus der Welt zu schaffen.

Für Abwechslung ist gesorgt...

Abseits der Hauptstory ist es freigestellt eine umfangreiche Auswahl an Nebenmissionen zu erfüllen. Diese dienen nicht nur dazu Abwechslung zu schaffen sondern auch die Fertigkeiten und den Skill des Spielercharakters aufzuwerten. So erlangt man von neuen und besseren Fähigkeiten im Hacken und Zusatzsoftware für das Handy auch erweiterte Eigenschaften beim Kämpfen und in der Handhabung von Waffen. Von Verbrechensaufklärung und Vereitelung, bis hin zur Entsorgung von Fahrzeugen und dem Ausspionieren von Passanten, liefert „Watch Dogs“ auch in den Miniaufgaben eine große Auswahl und steht der Storyline in nichts nach. Im Online-Modus stehen einem fünf verschiedene Spielmodi zur Auswahl. Mit Freies Spiel, Hacking, Entschlüsselung, Rennen und Beschattung bekommt man eine kleine aber feine Auswahl um zwischendurch ein wenig Abwechslung mit Freunden zu finden. Für Nutzer der „Watch Dogs App“ gibt es im Onlinebereich noch einen speziellen Modus.

Optisch neu...

Bei der grafischen Umsetzung legte das Entwicklerteam von „Ubisoft Montreal“ nicht nur großen Wert auf Details in der Spielwelt, den Charakteren und Effekten. Speziell für „Watch Dogs“ erstellte man die neue „Disrupt Engine“, welche die grafische Qualität, welche schon aus der „Assassin's Creed“ und „Tom Clancy's Splinter Cell“ Reihe bekannt ist, um ein Vielfaches erhöht. So ist es möglich dynamische Simulationen und Physikeffekte noch realistischer darzustellen.


Foto: Ubisoft

„Watch Dogs“ wirkt durch ein autonom agierendes Umfeld im Spiel noch wirklichkeitsnaher. Des weiteren geht „Ubisoft“ mit der Zeit und will durch die Engine eine Spielplattform übergreifende Funktionalität und Kompatibilität gewährleisten. In diesem Jahr noch erscheinende Titel wie „Tom Clancy's The Divison“ und „Assassin's Creed Unity“ sollen ebenfalls mit der Disrupt Grafik laufen.

Und da kommt noch was...

Bisher ist der Blockbuster für den PC, XBox One und XBox 360 sowie für PS4 und PS3 verfügbar. Für Ende 2014 ist noch die Veröffentlichung für die Wii U geplant. Parallel ist es jedem Spieler freigestellt via App über das eigene Handy oder Tablet auf das Spiel zuzugreifen. Erhältlich sind unterschiedlichste Fassungen des Spiels was Zusatzinhalte betrifft, wie Gameplay, Outfits, Fahrzeuge, etc.. Für Nutzer der Playstation 3 und 4 gibt es noch eine exklusive Version, die über eine Stunde mehr Gameplay enthält. Bereits während der Entwicklung des Hauptspieles arbeitete „Ubisoft“ an Zusatzinhalten zum Herunterladen. So hat man schon die Möglichkeit sich den Conspiracy-DLC für 5,00 Euro herunterzuladen. Weitere Angebote mit Missionen, Fahrzeugen, Fertigkeiten, Outfits und Zubehör werden folgen und die Menükarte erweitern.

von Sebastian Buhrau | Datum: 08.06.2014

Quelle: Ubisoft  |  Watch Dogs



„Watch Dogs“ im Test: Hot Dog oder eher ein flaues Süppchen

Das so heiß erwartete Open-World-Action-Adventure wurde von „Ubisoft“ nun nach über fünf Jahren Entwicklungszeit Ende Mai veröffentlicht. Um einen eigenen Eindruck zu erhalten haben wir es für euch auf den Prüfstand gestellt und auf Herz und Nieren getestet.


Video: Ubisoft

Story...

Die Handlung um den Hacker Aiden Pearce spielt im Chicago der Gegenwart. In der Rolle von Pearce verfolgt man in der Storyline die Mitglieder einer unbekannten Organisation, die verantwortlich für den Tot von Aidens Nichte Lena sind und ihm nach dem Leben trachten. Das von den Entwicklern komplett gerenderte Chicago besticht nicht nur durch einen hohen Grad an Detailtreue, fantastischer Grafik sowie realistischer Physik Engine. Auch die Atmosphäre, durch das dynamische Gameplay und Straßenleben, lässt den Spieler in die Handlung eintauchen und man gelangt während des Spielens immer mehr in die Tiefe. So wird nicht der Eindruck gewonnen, dass man nur einen beliebigen „GTA“ Abklatsch vorgesetzt bekommen hat.

Gameplay...

An Abwechslung im Gameplay lässt „Watch Dogs“ auch kaum etwas zu wünschen übrig. Neben der Haupthandlung gibt es viele interessante und unterhaltsame Nebenmissionen und Extras. Diese sind kein lapidarer Zeitvertreib, sondern dienen auch dazu die zahlreichen Fertigkeiten des Charakters zu verbessern und den Ingame-Kontostand aufzubessern. Egal ob Verfolgungsjagden, Verbrechensvereitelung oder der kleine Hack für zwischendurch, für Unterhaltung ist stets gesorgt. Ein Wermutstropfen jedoch ist die Steuerung. Gerade zu Beginn verliert man mitunter den Überblick zwischen dem Lenken des Charakters, der gleichzeitigen Navigation in Benutzermenüs und dem Hacken. Wer bereits einmal im Vorfeld „Assassin's Creed“ gespielt hat dürfte es bei der Steuerung Aidens etwas einfacher haben, da diese ähnlich ist.

Grafik...

Stellen wir die Grafik der verschiedenen Plattformen gegenüber, so können wir sie in drei Stufen einteilen. XBox 360 und Playstation 3 haben in etwa die gleiche Qualität und sind für ihre Hardwaremöglichkeiten vollkommen zufriedenstellend. Die XBox One Version hat mehr Kontrasttiefe als das Spiel auf der Playstation 4. Jedoch wirken die PS4 Grafiken etwas weicher. Zusammenfassend ist die Grafik auf beiden High-End-Geräten jedoch ausgezeichnet. Der König, was die Grafik von „Watch Dogs“ angeht, ist und bleibt, wie bei fast allen Spielen, der PC. Allerdings wird für diesen Augenschmaus auch einiges an Hardwareleistung gefordert.


Foto: Ubisoft
 
Zum Nachteil, was das Gameplay angeht, muss bei der PC-Fassung leider gesagt werden, dass es zeitweilig zu Rucklern und Abstürzen im Spiel kommen kann. Zurückzuführen ist das auf die Belastung der Uplay-Server. Mit einer Verbesserung der Zustände ist aber in den kommenden Tagen und Wochen zu rechnen.

Multiplayer und Online-Modus...

Werfen wir nun noch einen Blick auf den Online-Modus von „Watch Dogs“. Es stehen insgesamt fünf verschiedene Spielvarianten zur Auswahl. Diese sind in etwa gleichzusetzen mit den Onlineangeboten von „GTA“, können diesen aber bei weitem nicht das Wasser reichen. Hier bleibt abzuwarten was „Ubisoft“ noch an Erweiterungen und Neuerungen in naher Zukunft bringt. Diese wären wünschenswert, denn sonst ist der Online-Modus nur ein kleiner Zeitvertreib mit Freunden für zwischendurch.

Resümee...

Fassen wir die gewonnen Eindrücke zusammen, so kommen wir auf den Entschluss, dass „Watch Dogs“ auf jeden Fall zu empfehlen ist. Es bringt viel bekanntes im Gameplay, was aber in ein neues Licht gesetzt wird und lässt grafisch, spielerisch und atmosphärisch keine Langeweile aufkommen. Den großen Knall im Open-World-Spielegenre beschert es nicht und ist auch keine Konkurrenz für „GTA5“. Jedoch würden wir es auch nicht in die selbe Sparte stecken. Für jeden, der hohen Wert auf ein qualitativ hochwertiges Singleplayer Erlebnis setzt, ist „Watch Dogs“ Pflicht. Wer sein Hauptaugenmerk auf den Multiplayer- und Online-Modus setzt, derjenige sollte noch abwarten was „Ubisoft“ an eventuellen Neuerungen und Extras bringt.

von Sebastian Buhrau | Datum: 08.06.2014

Quelle: Ubisoft  |  Watch Dogs



„Watch Dogs“: Realität oder Fiktion

Hacker die mit Hilfe eines Handys Ampeln lahmlegen, Geldautomaten leerräumen und ihre Mitmenschen ausspionieren. Geht das? Wir setzen uns damit auseinander und versuchen zu klären was im Toptitel „Watch Dogs“ auch in der realen Welt machbar ist.

Ob CtOS, White-Hat-, Grey-Hat- und Black-Hat-Hacker. Handy-Apps, mit deren Hilfe man ganze Computernetzwerke steuern kann, Geldautomaten knacken sowie einen Hack in das Smartphone der Person, die auf der Straße neben uns steht. Viele Möglichkeiten und noch mehr Insiderbegriffe stürzen die Tage in „Watch Dogs“, dem neuen Toptitel von „Ubisoft“, auf uns ein. Aber was davon ist Fiktion, was ist im heutigen Leben wirklich machbar und welche Bedeutung haben all die Fachbezeichnungen?

Realität an erster Stelle...

Was die Verwendung von Hightech aus der Zukunft in „Watch Dogs“ angeht äußert sich Thomas Geffroyd, der Content Director des Spiels, gegenüber dem Online-Magazin „Examiner.com“. „Watch Dogs ist nicht futuristisch, es orientiert sich an der jetzigen Gegenwart. Alle Hacks sind möglich in der heutigen Zeit. SciFi oder irreale Fantasien wird es nicht geben“, stellt Geffroyd klar. Als Beispiel wird Google aufgeführt. „Alles was jetzt da ist, gehört ins Spiel. Google Glass beispielsweise das noch im Entwicklungsstadium ist, wird in Watch Dogs keine Verwendung haben“. Das bedeutet, dass es alles was wir an Technologie, Computern, Netzwerken und Elektronik in „Watch Dogs“ sehen auch im realen Leben gibt.

Es ist machbar...

Das man kein Millionär oder Superhirn sein muss um beispielsweise die Infrastruktur einer Stadt zu beeinflussen zeigt ein Fall in New York. Wie Xavier Aaronson von der Online-News-Plattform „Vice“ berichtet, so soll ein Sicherheitsexperte mit Hilfe von gerade einmal 70 Euro teurer Hardware gezeigt haben, dass es möglich ist das Verkehrssystem von New York zu manipulieren.


Video: Motherboard

Holen wir den Duden raus...

Um alle Fachbegriffe der Hackerszene zu erklären kann man sicherlich ganze Bücher füllen. Aber einige aus dem Spiel bekannte Wörter wollen wir erläutern. So ist die Rede von White-Hat-, Grey-Hat- und Black-Hat-Hackern. Einer Hacker an sich ist ein Computerspezialist, der sich mit Sicherheitssystem und deren Schwachstellen auseinandersetzt. Ein White-Hat ist die Bezeichnung für einen Hacker, der sich innerhalb gesetzlicher Richtlinien und der Hackerethik bewegt. Grey-Hat werden die genannt, die grenzwertig oder außerhalb des Gesetzes aktiv sind. Dies aber nicht mit kriminellen Absichten, sondern zum Wohl der Allgemeinheit tun. Zum Beispiel um Sicherheitslücken offenzulegen. Die sogenannten Black-Hats handeln mit eindeutig kriminellen Absichten um beispielsweise Daten zu stehlen oder Systeme zu beschädigen.

Der Name City Operating System (CtOS), wie das Computernetzwerk in „Watch Dogs“ genannt wird, ist ebenfalls keine Fiktion. Der Name ist von den Entwicklern frei erfunden, jedoch ist der Hintergrund für diese Technik real. Verkehrssysteme, Elektrizitätswerke, Flughäfen und viele andere Einrichtungen, Kontroll- und Steuerungsmechanismen werden durch Computerprogramme gelenkt und überwacht. Mit entsprechender Soft- und Hardware ist es möglich Zugriff zu diesen Systemen zu erhalten.

So soll es sein...

Unser eigener Eindruck von der hohen Realitätsnähe, welche die Entwickler von „Ubisoft“ berücksichtigt haben ist, dass es „Watch Dogs“ nicht nur realer, sondern auch glaubwürdiger und freier gestaltet. Inwieweit die ganze Technik und Elektronik als Inspiration für Nachahmer verwendet wird können wir nicht absehen. Da belassen wir es lieber bei dem Spielspaß, den wir mit „Watch Dogs“ haben.

von Sebastian Buhrau | Datum: 08.06.2014

Quelle: Ubisoft  |  Motherboard  |  Examiner  |  Watch Dogs